Sonntag, 17. Mai 2015

3x DANKE

Am Freitag (und auch gestern) war zuviel los im Hause Ziegler, als dass ich mich in Ruhe hinsetzen hätte können, um meine Momente der Dankbarkeit der vergangenen Woche rauszufitzeln…

…aber das hole ich heute nach. An unserem 7. Hochzeitstag! Wahnsinn wie die Zeit vergeht!

Und dieser Hochzeitstag bringt mich gleich auf den ersten Moment der Dankbarkeit:

1. mein Mann Mathias
8 Jahre kennen wir einander, 7 davon sind wir jetzt verheiratet. Es soll Leute gegeben haben, die sich bei unserer "Blitz-Hochzeit" damals gedacht haben: "Das hält eh keine drei Jahre!" Tja, falsch gedacht…wenn ich an die vergangenen 7 Jahre und die "Baustellen", die wir miteinander gemeistert haben, bin ich dankbar, ihn zu haben. Mit niemand anderem hätte ich je ein Haus gebaut. Weil er selbst in den chaotischten Bauphasen (und davon gab es mehr als eine) immer den Überblick behalten hat (auch finanziell) und stets das große Ganze vor Augen hatte. Heute wohnen wir in dem für uns schönsten Haus der Welt. Wohl gibt es "schiefe" Stellen im Haus, manches ist nicht zu 1000% perfekt geworden. Aber so ist doch auch das Leben: der Weg geht nicht immer geradeaus und hürdenlos…und nur mit ihm gemeinsam kann ich diesen Weg gehen. Weil wir zamhalten, in guten wie in schlechten Tagen, so, wie wir es heute vor 7 Jahren vor Gott und 350 Hochzeitsgästen versprochen haben.

2. Bettina und Manuel
Und weils so gut zum ersten Punkt passt: gestern waren wir selber Gäste auf einer Hochzeit, auf die viele Leute schon sehr lange gewartet haben. Bettina und Manuel haben sich nach 10 gemeinsamen Jahren vor 700 Leuten das Ja-Wort gegeben. In einer mehr als durchdachten Zeremonie und einer rauschenden Ballnacht zu späterer Stunde (zu der ich aufgrund akuten Babysittermangels leider alleine fahren musste)…ich bin dankbar, ein Teil dieses Festes gewesen zu sein, habe viele Leute getroffen, die ich lange nicht gesehen habe und im Geiste hab ich die Fragen des Pfarrers selber nochmal beantwortet…so wie heute vor 7 Jahren!

3. Mein Lebensmensch "Ongl"
Der hatte vor einigen Wochen seinen 12. Todestag. Und jedes Jahr schüttelt es mich an diesem Tag. Vor 12 Jahren war das (und ist es bis heute) der allerallerschlimmste Tag in meinem Leben. An diesem Tag bin ich traurig und will eigentlich nur im Bett liegen und meine Tränen fließen lassen. Aber stattdessen hab ich mir im heurigen Jahr meine Fotokiste zur Hand genommen, in der nur Aufnahmen von ihm zu finden sind. Und jede erzählt eine andere Geschichte, an die ich mich erinnern kann, als wäre alles erst gestern passiert. Dann bin ich kurz auf Ausflug im Jahr 1991, wo wir in Kärnten bei beschi**enem Wetter Eierschwammerl gesucht haben. Oder 1999, als er meine "Firmgodl" war. Diese Erinnerungen machen mich sehr dankbar, dass ich doch sehr intensive 18 gemeinsame Jahre mit ihm hatte. Zwar hätte ich mir einige mehr mit ihm gewünscht, aber zumindest kann ich das Versprechen, dass ich ihm am Krankenbett gegeben habe, bis heute halten: jeden Tag an ihn zu denken und ihn nienieniemals zu vergessen!

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