Mittwoch, 18. März 2015

Tausche Skoda gegen Maserati *)









Gestern war es endlich soweit: die bestellte, neue Nähmaschine Brother Innov-is 10 Anniversary ist geliefert worden! Jucheeeee!

Die musste ich sogleich auspacken und testen…oder zumindest mal durch die Gebrauchsanweisung blättern, denn zu mehr Kooperation waren die zwei kleinen Herren am Vormittag leider nicht bereit!









Also hab ich auf ihren Mittagsschlaf gewartet, um loszustarten - in der Zwischenzeit hatte ich die Gebrauchsanweisung gefühlt 100x durchgelesen ;-)

Was mir sofort aufgefallen ist, ist das Gewicht: während meine alte Singer-Maschine ein Leichtgewicht war, wiegt die Brother extrem viel. Was zur (positiven) Folge hat, dass sie, wenn man Vollgas näht (dazu mehr aber später), nicht zu "hüpfen" beginnt, wie es die Singer gern getan hat. Die hat sich oft zentimeterweise auf dem Nähtisch bewegt…nicht cool!









Weiters find ich den Aufbau der Maschine einfach genial, zum Beispiel dass man die ganze Zeit die Unterspule sehen kann, da die Abdeckung transparent ist.

 Ein ziemlich geniales Feature ist die Tatsache, dass man die Nähgeschwindigkeit einstellen kann. Es gibt nix blöderes, als Vollgas zu nähen, wenn man es ned will (z.B.: wenn die Kinder mitn Fußerl spielen während man näht und volle Wäsch draufdrücken *g*). Ausserdem - und das ist schlichtweg überdrübersuperduperobermegaaffenstark - bleibt die Nadel IMMER, wenn man den Nähvorgang beendet im Stoff stecken. Ich weiß ned, wie oft es mir schon mit der Singer passiert ist, dass ich zu nähen aufgehört hab, Nadel blieb oben und dann is der Stoff verrutscht! Ärgerlich!









Auch die voreingestellten Nähprogramme bieten alles, was der Hausgebrauch so benötigt…und mit dem Rad mehr als easy einzustellen und sehr übersichtlich!









Besonders freuen tun ich mich auch diese drei Knöpfe: ganz links ist der für Handbetrieb (ja, man kann diese Maschine auch ohne Fußerl bedienen!), in der Mitte für den Rückwärtsgang. Bei der Singer war hierfür ein oller Hebel, den man nach unten drücken musste und der war binnen kürzester Zeit ausgenudelt und hat nicht immer gegriffen. Der letzte Knopf ist der für die Nadelposition. Wie schon erwähnt bleibt ja die Nadel am Ende des Nähvorgangs immer im Stoff stecken. Mit diesem Knopf bewegt man die Nadel danach wieder hoch - kein lästiges drehen am Rad mehr! Genial!









Und so habe ich die Mittagspause damit verbracht, mich durch sämtliche Nähprogramme zu nähen, Stiche auszuprobieren und gleich den praktischen Test zu machen…und gefühlte 100 TaTüTa-Rohlinge mal testweise in Form zu nähen…hat prima geklappt - die Brother und ich werden dicke Freundinnen werden ;-)

*) Warum ich das schreibe? Nunja, ich fahre Skoda und weiß, dass es schnellere, bessere Autos gibt…wie eben auch Nähmaschinen!

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