Und weil man den Kindern ja auch was gutes tun möchte, hab ich begonnen, auch für die kleinen Herren das ein oder andere zu nähen.
Das erste Projekt war ein Knautschball. Die Anleitung dafür stammt wieder aus dem Buch "Quilten im Handumdrehen". Die Stoffe stammen freilich aus meinem Lieblingsladen "Giraffenland".

Danach folgte mein 1. Stofftier - eine Schildkröte. Eigenwillig wie ich bin, hab ich sie Gerlinde getauft. Gefunden hab ich die Anleitung dazu im Internet auf der Website der Frauenzeitschrift "Laura". Mittlerweile haben die Kinder Gerlinde leider etwas zerlegt, also hab ich sie in ein Nadelkissen umfunktioniert. Sie wird aber nicht das letzte Kuscheltier für die beiden Herren gewesen sein, das ich selber genäht habe.

Als es im Winter kühl wurde, hab ich Christoph und Benjamin tolle Wendehalstücher (falls mal was schmutzig wird *g*) aus weichem Fleece genäht. Hier hab ich absolut und das erste Mal im Freestyle gearbeitet, sprich: kein Schnittmuster, keine Anleitung - gepasst haben sie wunderbar. Mittlerweile sind sie rausgewachsen! Muss ich wohl für den nächsten Winter neue nähen…achherrje!

Im Frühling ist es dann logischerweise wärmer geworden und den Herren wurden ihre Schlafsäcke leider etwas zu warm. Kurzerhand hab ich zwei alte Stoffwindeln hergenommen, die Nähte abgeschnitten, an zwei Seiten zusammengenäht und in die dritte (kurze) Seite einen Gummi eingezogen. Kostet (fast) nix, rutscht ned und passt wie angegossen. Jetzt im Sommer schlafen sie allerdings auch unten ohne ;-)

Apropos schlafen: ich steh ja voll auf den Duft von Lavendel. Benutz ich auch gern als Öl zum einschlafen. Also für mich. Und weil die beiden Herren so paar Probleme mit schlafen haben (man könnt ja was verpassen), hab ich ihnen Knautschis gefüllt mit Lavendel genäht. Für süßere Träume. Ich kann aber noch kein Urteil abgeben, ob es tatsächlich funktioniert. Aber sie sehen auf jeden Fall hübsch aus. Auch hier hab ich improvisiert. Man nehme also bloß zwei Stück schöne Stoffe, schneide sie auf das Maß 50x15cm zu, nähe sie rechts auf rechts zusammen, wende sie durch eine kleine Öffnung, die man beim nähen nicht vergisst und befülle das ganze mit Füllwatte und Lavendelblüten (vorzugsweise aus dem eigenen Garten!).
Last but not least, aber leider noch nicht in Verwendung hab ich unlängst eine Hülle für Pixi-Bücher (to go) genäht. Damit die kleinen Dinger in der großen Handtasche nicht herumkugeln, Eselsohren bekommen und überhaupt und sowieso. Die Anleitung stammt aus dem Blog "FannyBags".

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