Gestern am Donnerstag hatte ich wieder mal kinderfrei und schon seit einer gefühten Ewigkeit verspürte ich den Wunsch, mal ganz allein für mich auf die Mariahilfer Straße shoppen zu gehen.
Also bin ich meinem Bedürfnis nachgegangen -
- nebst ein paar neuen Shirts (meine alten werden scheinbar immer größer?) und einer neuen Kuschelweste für den Winter habe ich auch zwei Stoffläden einen Besuch abgestattet: dem "Herzilein" und dem "Komolka"…und dort habe ich richtig zugeschlagen!
Aus dem Großteil der Stoffe aus dem "Herzilein" habe ich sodann gleich einen Patchworkpolster für meine Jungs gemacht. Einen hatte ich ja schon fertig, nämlich den mit den Feuerwehrmännern (siehe Blogpost).
Und weil ich es sooo schön finde, solche Unikate anzufertigen, hab ich diesen gleich mit einem Label versehen. Eine Großpackung davon habe ich bei "Komolka" gekauft. Das macht die Dinge nochmal viel schöner und ein wenig professioneller!
Diesesmal ist es mir sogar beinahe perfekt gelungen, alle Kanten und Spitzen so zusammenzunähen, dass sie bündig sind. Das ist nämlich bei den Mustern aus Dreiecken gar nicht so einfach…Übung macht eben doch den Meister!
Jetzt haben endlich beide Herren einen kuscheligen Polster im Bett liegen. Bislang habe wir uns das aufgrund von "Plötzlichem Kindstod" nicht getraut. Aber mittlerweile sind unsere kleinen Lords in einem Alter, wo Kuscheltiere und Kissen, Decken, etc. im Bettchen keine Gefahr mehr darstellen. Im Gegenteil: sie lieben es, sich an ihr Lavendel-Knautschi zu kuscheln, die ich ihnen genäht habe. Und mit einem kuscheligen Gefährten im Bett schläft es sich doch gleich viel besser!
Und weil ich auch für mich geshoppt habe, hab ich mir flux noch einen Loop genäht: aus braunem Jersey von "Komolka" und dem süßen Elefanten-Jersey aus dem "Herzilein".
Als nächstes plane ich, auch den kleinen Herren einen Loop zu nähen, natürich in entsprechender Kindergröße…dazu müssen sie aber mal ein paar Minuten still halten, damit ich ihren Hals- und Kopfumfang messen kann! Ich werde mich bemühen, euch wieder eine Schritt-für-Schritt Anleitung davon zu gestalten - wenn die Herren mich lassen!
An diesem Wochenende wird das allerdings erstmal nix, denn mein Ehegemahl und ich fahren ins Burgenland Hochzeit feiern - und die Herren verbringen erstmal ein Wochenende ohne Mami und Papa…man darf gespannt sein!
Ich wünsche euch allen ein schönes, sonniges Wochenende und viel Spaß beim Nähen!
Freitag, 29. August 2014
Dienstag, 26. August 2014
Handy-Kondom…oder: wie ich meine Nähmaschine quälte
Handyhüllen sind unglaublich praktisch und ideal, um Stoffreste zu verwursten…gesagt, getan!
Material:
Hier reichen Stoffreste vollkommen - am besten in schönen bunten Farben und wer mag, kann diese auch mit einem schönen Bügelbild verzieren. Allerdings sollten diese Reste ein Wenig größer sein, als euer Handy!
Zuschnitt:
Der erste Schritt ist, das Handy abzumessen. Und zwar Länge und Breite addiert mit jeweils der halben Stärke/Tiefe eures Geräts. Dazu kommen jeweils 7,5mm Nahtzugabe. Mit diesem Maß schneidet ihr sowohl Aussen- als auch Futterstoff je zweimal zu.
Nähen:
Als erstes legt ihr beide Teile der jeweiligen Stoffe rechts auf rechts aufeinander und näht drei Seiten, sodass die vierte (eine kurze) Seite offen bleibt und eine Art Tasche entsteht.
Am besten, ihr schneidet die Ecken schräg ab. Dann lassen sich die beiden Taschen besser ineinanderstecken und bleiben faltenfrei.

Wer die Vorderseite mit einem Bügelbild verschönern wird, tut dies am besten vor dem nächsten Schritt.
Jetzt werden die beiden Taschen ineinander gesteckt. Davor wird die Aussenseite aber richtig herum gewendet. Die schönen Seiten schauen sich (ineinandergesteckt) also jetzt an.
Vom nächsten Arbeitsschritt gibt es leider kein Bild, weil dies so eine Fingerbrechaktion (und Nähmaschinenquälerei) war, dass ich es leider vegessen habe. Jedenfalls werden die beiden Taschen, sobald so ineinanderstecken gut festgesteckt und an der offenen Seite einmal rundherum genäht. Allerdings _nicht_ alle 4 Lagen, sondern immer nur die zwei Lagen (Aussen- und Futterstoff) zusammennähen. Augrund der geringen Größe der Tasche war dies eine ziemliche Wurschtelei, irgendwie ist es mir aber doch gelungen. Auf einer der Seiten lasst ihr eine Wendeöffnung von etwa 4cm.
Jetzt die beiden Pakete durch die Wendeöffnung auseinanderziehen, sodass die beiden Taschen jetzt links und rechts liegen, die Wendeöffnung ist in der Mitte. Mithilfe eines Lineals (niemals Schere!!) stopft ihr den Futterstoff jetzt in den Aussenstoff. Die Wendeöffnung. kann man jetzt mit ein paar Handstichen einfach verschließen. Wer dafür, so wie ich, zu faul ist, der macht es sich, so wie ich, einfach und verwendet Bügelvlies zum verschließen. Bei Textil Müller habe ich unlängst zufällig ein beidseitig bügelbares, ganz dünnes Vlies als Meterware entdeckt. Dieses schneide ich mir (auch bei anderen Näharbeiten, die eine Wendeöffnung haben) auf die Größe der Wendeöffnung zu, lege es in die Wendeöffnung und bügle sie zu. Das klebt bombenfest und schaut besser aus, als wenn ich es mir der Hand zunähen würde ;-)
Nochmals alles bügeln, damit es noch hübscher als ohnehin schon aussieht.
Zum Schluss lautet die Devise: sich freuen und das Handy warm einpacken (bald is der Winter da…)! Und schwören, die Nähmaschine nie wieder so zu quälen ;-)
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim nachnähen!!!!
Material:
Hier reichen Stoffreste vollkommen - am besten in schönen bunten Farben und wer mag, kann diese auch mit einem schönen Bügelbild verzieren. Allerdings sollten diese Reste ein Wenig größer sein, als euer Handy!
Zuschnitt:
Der erste Schritt ist, das Handy abzumessen. Und zwar Länge und Breite addiert mit jeweils der halben Stärke/Tiefe eures Geräts. Dazu kommen jeweils 7,5mm Nahtzugabe. Mit diesem Maß schneidet ihr sowohl Aussen- als auch Futterstoff je zweimal zu.
Nähen:
Als erstes legt ihr beide Teile der jeweiligen Stoffe rechts auf rechts aufeinander und näht drei Seiten, sodass die vierte (eine kurze) Seite offen bleibt und eine Art Tasche entsteht.
Am besten, ihr schneidet die Ecken schräg ab. Dann lassen sich die beiden Taschen besser ineinanderstecken und bleiben faltenfrei.

Wer die Vorderseite mit einem Bügelbild verschönern wird, tut dies am besten vor dem nächsten Schritt.
Jetzt werden die beiden Taschen ineinander gesteckt. Davor wird die Aussenseite aber richtig herum gewendet. Die schönen Seiten schauen sich (ineinandergesteckt) also jetzt an.
Vom nächsten Arbeitsschritt gibt es leider kein Bild, weil dies so eine Fingerbrechaktion (und Nähmaschinenquälerei) war, dass ich es leider vegessen habe. Jedenfalls werden die beiden Taschen, sobald so ineinanderstecken gut festgesteckt und an der offenen Seite einmal rundherum genäht. Allerdings _nicht_ alle 4 Lagen, sondern immer nur die zwei Lagen (Aussen- und Futterstoff) zusammennähen. Augrund der geringen Größe der Tasche war dies eine ziemliche Wurschtelei, irgendwie ist es mir aber doch gelungen. Auf einer der Seiten lasst ihr eine Wendeöffnung von etwa 4cm.
Jetzt die beiden Pakete durch die Wendeöffnung auseinanderziehen, sodass die beiden Taschen jetzt links und rechts liegen, die Wendeöffnung ist in der Mitte. Mithilfe eines Lineals (niemals Schere!!) stopft ihr den Futterstoff jetzt in den Aussenstoff. Die Wendeöffnung. kann man jetzt mit ein paar Handstichen einfach verschließen. Wer dafür, so wie ich, zu faul ist, der macht es sich, so wie ich, einfach und verwendet Bügelvlies zum verschließen. Bei Textil Müller habe ich unlängst zufällig ein beidseitig bügelbares, ganz dünnes Vlies als Meterware entdeckt. Dieses schneide ich mir (auch bei anderen Näharbeiten, die eine Wendeöffnung haben) auf die Größe der Wendeöffnung zu, lege es in die Wendeöffnung und bügle sie zu. Das klebt bombenfest und schaut besser aus, als wenn ich es mir der Hand zunähen würde ;-)
Nochmals alles bügeln, damit es noch hübscher als ohnehin schon aussieht.
Zum Schluss lautet die Devise: sich freuen und das Handy warm einpacken (bald is der Winter da…)! Und schwören, die Nähmaschine nie wieder so zu quälen ;-)
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim nachnähen!!!!
Patchwork…ganz einfach Schritt für Schritt
Ich habe ja schon so manchen Patchwork-Polster mit Hotelverschluss genäht. Und heute wollte ich wieder einen machen, der in unser Wohnzimmer passt. Und weil es mir so viel Spaß macht, habe ich wieder jeden Arbeitsschritt für euch fotografiert:
Material:
Am besten nehmt ihr Reste von festem Baumwollstoff. Den mit den Eulen habe ich bei "Butinette" gekauft und schon so manches draus gemacht. Der rote stammt von "IKEA", der dunkelgrüne von "Komolka". Weiters braucht ihr passendes Nähgarn, Stecknadeln, eine Nähmaschine (nonanein) und ein Bügeleisen.
Zuschnitt:
Zunächst solltet ihr festlegen, welches Format eure Polsterhülle haben soll. Mein Polster-Rohling hat die Maße 50x30cm. Also ergibt sich daraus 5x3 Reihen mit Quadraten zu je 10x10cm. Diese werden mit 1,5cm Nahtzugabe rundherum zugeschnitten, also 11,5x11,5cm pro Quadrat.
Vorbereitung:
Die Stoffe solltet ihr vorher unbedingt waschen und gut bügeln, damit sie später, wenn ihr die Polsterhülle mal waschen solltet, nicht einläuft. Wäre ja blöd, plötzlich einen Liliput-Polster zu haben :-(
Nähen:
Ordnet euch die Quadrate zunächst an, wie es euch gefällt. Es muss kein streng logisches Muster sein und kann komplett Freestyle sein. Je ausgefallener, desto besser!
Den Reihen entsprechend legt ihr ein Quadrat nach dem anderen rechts auf recht und näht diese mit einem kurzen Geradstich zusammen. Vernähen ist nicht notwendig!
Ich bügle nach jeder Reihe die Nahtzugaben schön ordentlich auseinander. Das macht es leichter, wenn ich dann die einzelnen Reihen zusammennähe. Achtet dabei darauf, dass alle Kanten bündig sind.
Am Ende sieht die Vorderseite der Hülle (von hinten) so aus.
Als nächstes schneide ich mir die beiden Teile für die Rückseite zu. Die müssen genauso breit sein, wie der Vorderteil, jedoch nur etwas über die Hälfte der Länge reichen. Da die dann übereinander genäht werden, entsteht ein "Schlitz", durch den man den Rohling dann reingeben kann. Man braucht also weder Wendeöffnung noch Reissverschluss - yeah!
Doch bevor ich die Rückseite mit der Vorderseite zusammennähe, schlage ich bei den Rückteilen je ein Ende der schmalen Seite zweimal um und steppe diese fest. Dann hat man eine schöne Naht als Abschluss.
Das sieht dann so aus. Wer möchte, kann auch noch ein andersfarbiges Schrägband anbringen, um einen schönen Akzent zu setzen. Muss aber nicht sein!
Jetzt alle 3 Teile rechts auf rechts übereinander legen und gut feststecken. Vor allem die Enden der Rückteilen sollten gut festgesteckt werden, damit sie beim zusammennähen nicht verrutschen. Solltet ihr einen verzierten Rückteil haben, liegt dieser direkt auf dem Oberteil (mit der schönen Seite nach unten).
Zuletzt einfach durch den Schlitz greifen und wenden. Wer möchte kann die Nahtzugabe noch knapp abschneiden und die Ecken schräg abschneiden.
In Wahrheit ist die meißte Arbeit beim Patchwork nicht das nähen, sondern das viele auseinanderbügeln der Nahzugaben. Aber das zahlt sich echt aus, denn: gut gebügelt ist halb genäht!
In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß beim nachnähen!
Material:
Am besten nehmt ihr Reste von festem Baumwollstoff. Den mit den Eulen habe ich bei "Butinette" gekauft und schon so manches draus gemacht. Der rote stammt von "IKEA", der dunkelgrüne von "Komolka". Weiters braucht ihr passendes Nähgarn, Stecknadeln, eine Nähmaschine (nonanein) und ein Bügeleisen.
Zuschnitt:
Zunächst solltet ihr festlegen, welches Format eure Polsterhülle haben soll. Mein Polster-Rohling hat die Maße 50x30cm. Also ergibt sich daraus 5x3 Reihen mit Quadraten zu je 10x10cm. Diese werden mit 1,5cm Nahtzugabe rundherum zugeschnitten, also 11,5x11,5cm pro Quadrat.
Vorbereitung:
Die Stoffe solltet ihr vorher unbedingt waschen und gut bügeln, damit sie später, wenn ihr die Polsterhülle mal waschen solltet, nicht einläuft. Wäre ja blöd, plötzlich einen Liliput-Polster zu haben :-(
Nähen:
Ordnet euch die Quadrate zunächst an, wie es euch gefällt. Es muss kein streng logisches Muster sein und kann komplett Freestyle sein. Je ausgefallener, desto besser!
Den Reihen entsprechend legt ihr ein Quadrat nach dem anderen rechts auf recht und näht diese mit einem kurzen Geradstich zusammen. Vernähen ist nicht notwendig!
Ich bügle nach jeder Reihe die Nahtzugaben schön ordentlich auseinander. Das macht es leichter, wenn ich dann die einzelnen Reihen zusammennähe. Achtet dabei darauf, dass alle Kanten bündig sind.
Am Ende sieht die Vorderseite der Hülle (von hinten) so aus.
Als nächstes schneide ich mir die beiden Teile für die Rückseite zu. Die müssen genauso breit sein, wie der Vorderteil, jedoch nur etwas über die Hälfte der Länge reichen. Da die dann übereinander genäht werden, entsteht ein "Schlitz", durch den man den Rohling dann reingeben kann. Man braucht also weder Wendeöffnung noch Reissverschluss - yeah!
Doch bevor ich die Rückseite mit der Vorderseite zusammennähe, schlage ich bei den Rückteilen je ein Ende der schmalen Seite zweimal um und steppe diese fest. Dann hat man eine schöne Naht als Abschluss.
Das sieht dann so aus. Wer möchte, kann auch noch ein andersfarbiges Schrägband anbringen, um einen schönen Akzent zu setzen. Muss aber nicht sein!
Jetzt alle 3 Teile rechts auf rechts übereinander legen und gut feststecken. Vor allem die Enden der Rückteilen sollten gut festgesteckt werden, damit sie beim zusammennähen nicht verrutschen. Solltet ihr einen verzierten Rückteil haben, liegt dieser direkt auf dem Oberteil (mit der schönen Seite nach unten).
Zuletzt einfach durch den Schlitz greifen und wenden. Wer möchte kann die Nahtzugabe noch knapp abschneiden und die Ecken schräg abschneiden.
In Wahrheit ist die meißte Arbeit beim Patchwork nicht das nähen, sondern das viele auseinanderbügeln der Nahzugaben. Aber das zahlt sich echt aus, denn: gut gebügelt ist halb genäht!
In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß beim nachnähen!
Sonntag, 24. August 2014
Schon wieder ein Loop
Diesen hübschen Sternchen-Jersey aus dem "Giraffenland" musste ich einfach zu einem Loop verarbeiten! Damit selbst in grauen Herbsttagen ein paar bunte Farbklecks zu finden sind. Kombiniert habe ich den Jersey mit einem kuschelig weichen grauen Fleece, der stammt aus Kritzendorf vom "Textil Müller"…und der Laufmeter hat gerade mal 2,- gekostet!!!
Meine Anleitung, wie man einen Loop selber näht, findet ihr hier.
Meine Anleitung, wie man einen Loop selber näht, findet ihr hier.
Hülle ohne Fülle…dafür für sämtliche Tablets kompatibel…gewusst wie!
Einige Tage habe ich mich mit dem Nähen von Tablet-Hüllen beschäftigt, jetzt bin ich soweit, dass ich euch eine Anleitung liefern kann. Und zwar eine, die für sämtliche Tabletgrößen passt…
Material:
zwei verschiedene Baumwollstoffe für Aussen und Innen
Klettbänder oder Druckknöpfe
Bügeleisen
Bügelvlies
farblich passendes Nähgarn
Stecknadeln
Nähmaschine
ev. Jeans-Nadeln (f.d. Nähmaschine)
Zuschnitt:
Als erstes müsst ihr euer Tablet abmessen. Mein Samsung Galaxy Tab 3 hat (mit Schutzhülle) die Maße 21,5x13cm. Dementsprechend müsst ihr euch nun die Maße für die Zuschnitte ausrechnen:
13 (Breite) + 13 (nochmals Breite) + 8 (Klappe) + 2,5 (sämtliche Nahtzugaben) = 36,5cm
21,5 (Länge) + 4 (sämltiche Nahtzugaben) = 25,5cm
Ergibt also für Aussen- und Futterstoff ein Maß von 25,5 x 36,5 cm.
Vorbereitung:
Je nachdem wie dünn eure Stoffe sind, könnt ihr sie mit einseitig bügelbarem Vlies verstärken. Ich habe das nur beim Aussenstoff gemacht, da der türkise Futterstoff relativ stark ist. Beim Zuschnitt des Vlies habe ich je 2cm vom Stoffmaß weggenommen, damit, wenn das Teil nacher gewendet und abgesteppt wird, noch so viele Stoffschichten übereinander liegen (insgesamt zwei Nähmaschinennadeln musste ich opfern, ehe ich auf diese Idee gekommen bin).
Jetzt müsst ihr bei beiden Stoffteilen die Ecken abrunden. Das sieht dann am Ende einfach schöner aus, als mit geraden Kanten. Jeder runde Gegenstand kann als Schablone herhalten.
Aussen- und Futterstoff rechts auf rechts legen und gut feststecken. Dabei seitlich, im unteren Drittel eine Wendeöffnung von etwa 9cm festlegen. Da der Stoff durchs Bügelvlies relativ "bockig"wird, lieber etwas mehr Wendeöffnung lassen.
Das ganze Paket mit ca. ein Nähfuß Breite zusammenähen - und nicht auf die Wendeöffnung vergessen!
Bevor ich den ganzen Packen wende, schneide ich wieder die Nahtzugabe knapp an der Naht ab. An den Ecken schneide ich allerdings kleine Dreiecke aus der Nahtzugabe, damit die Runden besser ausgearbeitet werden können.
Vorsichtig wenden, damit die Nähte an der Wendeöffnung nicht reissen! Danach am Besten mit einer Hand in die Öffnung reinfahren und alle Kanten und Rundungen schön rausarbeiten.
Jetzt wird alles mal gebügelt. Dabei drauf achten, dass die Stofflagen schön übereinander liegen und nirgends Falten entstehen.
Im Zuge des Bügelns bügle ich auch immer die Wendeöffnung ein wenig "nieder", damit sie sich schöner feststecken lässt. Ihr müsst sie jetzt aber nicht extra von Hand schließen, denn als nächstes wird das Gesamte 5mm vom Rand abgesteppt, womit sich die Wendeöffnung automatisch schließt.
Also am Rand entlang, wie soeben gesagt, cirka 5mm vom Rand entfernt absteppen. Noch wird das mit einer Universal-Nadel funktionieren. Ab den nächsten Schritten empfehle ich eine Jeans-Nadel, weil dann bis zu 4 Lagen Stoff (+ Bügelvlies) übereinander liegen und sich da Universal-Nadeln dann etwas schwer tun (hier musste ich nur eine Nadel opfern, um auf die zündende Idee zu kommen!)
Jetzt klappt ihr den "unteren" Teil (da wo die Wendeöffnung mal war) nach oben und zwar bis auf die Höhe der Breite eures Tablets. Bei mir sind das 13cm. Ich fixiere das immer mit zwei Klammern, weil man da mit Stecknadeln nicht mehr wirklich durchkommt :-(
Als letzter Nähschritt näht ihr jetzt in der Steppnaht die beiden Teile zusammen. Am besten ganz langsam nähen, damit ihr immer genau auf der Naht bleibt. Mit einer Jeansnadel sollte das kein Problem sein!
Und als wirklich letzten Schritt bringt ihr jetzt noch die Druckknöpfe an. Am besten die Anleitung in der Packung beachten, sämltiche Systeme funktionieren leider verschieden. Steckt aber zuvor euren Tablet in die Hülle und markiert euch an der Klappe, als auch an der Tsche, wo die Druckknöpfe am besten hinkommen sollen.
Alternativ könnt ihr, so wie ich bei diesem Prototyp, einen Klettverschluss anbringen. Die gibt es sogar selbstkleben, sodass man sich das annähen erspart!
Eine weitere Gestaltungsidee ist, eine Lasche anzubringen. Diese verdeckt wie bei den oberen beiden Tablethüllen zu sehen, den Druckknopf (falls man den hässlich finden sollte...)
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachnähen!!!!
Material:
zwei verschiedene Baumwollstoffe für Aussen und Innen
Klettbänder oder Druckknöpfe
Bügeleisen
Bügelvlies
farblich passendes Nähgarn
Stecknadeln
Nähmaschine
ev. Jeans-Nadeln (f.d. Nähmaschine)
Zuschnitt:
Als erstes müsst ihr euer Tablet abmessen. Mein Samsung Galaxy Tab 3 hat (mit Schutzhülle) die Maße 21,5x13cm. Dementsprechend müsst ihr euch nun die Maße für die Zuschnitte ausrechnen:
13 (Breite) + 13 (nochmals Breite) + 8 (Klappe) + 2,5 (sämtliche Nahtzugaben) = 36,5cm
21,5 (Länge) + 4 (sämltiche Nahtzugaben) = 25,5cm
Ergibt also für Aussen- und Futterstoff ein Maß von 25,5 x 36,5 cm.
Vorbereitung:
Je nachdem wie dünn eure Stoffe sind, könnt ihr sie mit einseitig bügelbarem Vlies verstärken. Ich habe das nur beim Aussenstoff gemacht, da der türkise Futterstoff relativ stark ist. Beim Zuschnitt des Vlies habe ich je 2cm vom Stoffmaß weggenommen, damit, wenn das Teil nacher gewendet und abgesteppt wird, noch so viele Stoffschichten übereinander liegen (insgesamt zwei Nähmaschinennadeln musste ich opfern, ehe ich auf diese Idee gekommen bin).
Jetzt müsst ihr bei beiden Stoffteilen die Ecken abrunden. Das sieht dann am Ende einfach schöner aus, als mit geraden Kanten. Jeder runde Gegenstand kann als Schablone herhalten.
Aussen- und Futterstoff rechts auf rechts legen und gut feststecken. Dabei seitlich, im unteren Drittel eine Wendeöffnung von etwa 9cm festlegen. Da der Stoff durchs Bügelvlies relativ "bockig"wird, lieber etwas mehr Wendeöffnung lassen.
Das ganze Paket mit ca. ein Nähfuß Breite zusammenähen - und nicht auf die Wendeöffnung vergessen!
Bevor ich den ganzen Packen wende, schneide ich wieder die Nahtzugabe knapp an der Naht ab. An den Ecken schneide ich allerdings kleine Dreiecke aus der Nahtzugabe, damit die Runden besser ausgearbeitet werden können.
Vorsichtig wenden, damit die Nähte an der Wendeöffnung nicht reissen! Danach am Besten mit einer Hand in die Öffnung reinfahren und alle Kanten und Rundungen schön rausarbeiten.
Jetzt wird alles mal gebügelt. Dabei drauf achten, dass die Stofflagen schön übereinander liegen und nirgends Falten entstehen.
Im Zuge des Bügelns bügle ich auch immer die Wendeöffnung ein wenig "nieder", damit sie sich schöner feststecken lässt. Ihr müsst sie jetzt aber nicht extra von Hand schließen, denn als nächstes wird das Gesamte 5mm vom Rand abgesteppt, womit sich die Wendeöffnung automatisch schließt.
Also am Rand entlang, wie soeben gesagt, cirka 5mm vom Rand entfernt absteppen. Noch wird das mit einer Universal-Nadel funktionieren. Ab den nächsten Schritten empfehle ich eine Jeans-Nadel, weil dann bis zu 4 Lagen Stoff (+ Bügelvlies) übereinander liegen und sich da Universal-Nadeln dann etwas schwer tun (hier musste ich nur eine Nadel opfern, um auf die zündende Idee zu kommen!)
Jetzt klappt ihr den "unteren" Teil (da wo die Wendeöffnung mal war) nach oben und zwar bis auf die Höhe der Breite eures Tablets. Bei mir sind das 13cm. Ich fixiere das immer mit zwei Klammern, weil man da mit Stecknadeln nicht mehr wirklich durchkommt :-(
Als letzter Nähschritt näht ihr jetzt in der Steppnaht die beiden Teile zusammen. Am besten ganz langsam nähen, damit ihr immer genau auf der Naht bleibt. Mit einer Jeansnadel sollte das kein Problem sein!
Und als wirklich letzten Schritt bringt ihr jetzt noch die Druckknöpfe an. Am besten die Anleitung in der Packung beachten, sämltiche Systeme funktionieren leider verschieden. Steckt aber zuvor euren Tablet in die Hülle und markiert euch an der Klappe, als auch an der Tsche, wo die Druckknöpfe am besten hinkommen sollen.
Alternativ könnt ihr, so wie ich bei diesem Prototyp, einen Klettverschluss anbringen. Die gibt es sogar selbstkleben, sodass man sich das annähen erspart!
Eine weitere Gestaltungsidee ist, eine Lasche anzubringen. Diese verdeckt wie bei den oberen beiden Tablethüllen zu sehen, den Druckknopf (falls man den hässlich finden sollte...)
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachnähen!!!!
Donnerstag, 21. August 2014
Eine faltenlose Susie mit Rüschchen
Heute hab ich wieder mal das Täschchen-Modell "Susie" von Pattydoo ein wenig abgewandelt.
Ich wollte nämlich mal gern eine ohne Kellerfalten machen - gesagt, getan!
Und damit sie nicht zu schlicht wird, habe ich eine Häkelbordüre angebracht. An und für sich ist diese selbstklebend, ich habe sie aber trotzdem sicherheitshalber auch angenäht…nicht, dass sie eines Tages einfach abhaut ;-)
Alle Teile nach Anleitung zusammengenäht - fertig ist die jugendliche, also faltenfreie Susie…mit Rüschchen <3
Übrigens: der Herzen-Stoff sind von "HamburgerLiebe"…grenzgenial, wie ich finde!
Ich wollte nämlich mal gern eine ohne Kellerfalten machen - gesagt, getan!
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| Zuschnitte |
Und damit sie nicht zu schlicht wird, habe ich eine Häkelbordüre angebracht. An und für sich ist diese selbstklebend, ich habe sie aber trotzdem sicherheitshalber auch angenäht…nicht, dass sie eines Tages einfach abhaut ;-)
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| gekauft hab ich die Häkelbordüre um grad mal 1,- (5m) bei "T€DDY" |
Alle Teile nach Anleitung zusammengenäht - fertig ist die jugendliche, also faltenfreie Susie…mit Rüschchen <3
Übrigens: der Herzen-Stoff sind von "HamburgerLiebe"…grenzgenial, wie ich finde!
Neue Westen - neuer Loop…eh klar!
Einen Loop selber zu nähen ist keine Wissenschaft und die Anleitung dafür ein offenes Geheimnis. Und weil ich gestern im "Giraffenland" einen traumhaften Jersey gefunden hab, der super zu ein paar meiner neuen Nikki-Westen passt, werde ich dieses heute mit euch teilen. Geht wahnsinnig flott und man kann nebst sich selbst auch anderen eine rießen Freude damit machen:
Material:
Jersey bunt (28x140cm)
Jersey uni (28x140cm)
Zuschnitt:
Beide Stoffe rechts auf rechts legen und im Maß 28x140cm zuschneiden. Ich stecke mir dann auch gleich die beiden langen Seiten schön zusammen, denn diese werden als erstes genäht.
Nähen:
Als erstes werden wie schon erwähnt die beiden langen Seiten rechts auf rechts zusammengenäht. Da ich nur eine handelsübliche Haushaltsnähmaschine hab und keine überdrübersuper Profi-Maschine, nähe ich den Jersey immer mit einer 70er oder 80er Nadel (je nachdem, was ich grad bei der Hand habe) und einem kurzen Zickzackstich. Beim Geradstich ist es mir nämlich schon mal passiert, dass die Naht aufgegangen ist. Klingt komisch, ist aber so. Also: Zickzackstich!
Ich schneide, wenn die langen Nähte fertig sind, immer die überstehende Nahtzugabe ab, dann entstehen keine Wülste beim Wenden.
Jetzt greift ihr durch eine der kurzen Seiten hindurch zum anderen Ende, packt dieses am Kragen *g* und zieht es einmal durch die gesamte Länge. Ihr habt jetzt sowas wie eine Tasche, die schönen Seiten liegen immer noch innen.
Nun liegen die beiden kurzen Seiten ineinander. Hier werden diese auch zusammengenäht, also heisst es jetzt wieder: feststecken. Achtet dabei aber darauf, dass die zuvor gefertigten (langen) Nähte schön übereinander liegen. Lasst am besten im einfärbigen Teil eine Wendeöffnung von ca. 5cm. Mehr braucht es nicht, da Jersey schön elastisch ist und sich gut wenden lässt. Und jetzt wieder mit dem kurzen Zickzackstich einmal rundherum nähen.
Wenn ihr damit fertig seid, könnt ihr durch die Wendeöffnung den Loop jetzt wenden. Aber mit Gefühl! Damit die Naht links und rechts von der Wendeöffnung nicht aufreisst (hab' ich alles schon gehabt!)
Die Wendeöffnung verschließe ich immer (da sie im unifarbigen Bereich ist) immer mit einem kurzen Zickzackstich in passendem Garn. Sieht kein Mensch und geht ruckizucki!
Fertig ist der neue Loop, passend zu den neuen Westen - tadaaaaaa! Und bei jeder Farbe wirkt er anders…gefällt mir!
Material:
Jersey bunt (28x140cm)
Jersey uni (28x140cm)
Zuschnitt:
Beide Stoffe rechts auf rechts legen und im Maß 28x140cm zuschneiden. Ich stecke mir dann auch gleich die beiden langen Seiten schön zusammen, denn diese werden als erstes genäht.
Nähen:
Als erstes werden wie schon erwähnt die beiden langen Seiten rechts auf rechts zusammengenäht. Da ich nur eine handelsübliche Haushaltsnähmaschine hab und keine überdrübersuper Profi-Maschine, nähe ich den Jersey immer mit einer 70er oder 80er Nadel (je nachdem, was ich grad bei der Hand habe) und einem kurzen Zickzackstich. Beim Geradstich ist es mir nämlich schon mal passiert, dass die Naht aufgegangen ist. Klingt komisch, ist aber so. Also: Zickzackstich!
Ich schneide, wenn die langen Nähte fertig sind, immer die überstehende Nahtzugabe ab, dann entstehen keine Wülste beim Wenden.
Jetzt greift ihr durch eine der kurzen Seiten hindurch zum anderen Ende, packt dieses am Kragen *g* und zieht es einmal durch die gesamte Länge. Ihr habt jetzt sowas wie eine Tasche, die schönen Seiten liegen immer noch innen.
Nun liegen die beiden kurzen Seiten ineinander. Hier werden diese auch zusammengenäht, also heisst es jetzt wieder: feststecken. Achtet dabei aber darauf, dass die zuvor gefertigten (langen) Nähte schön übereinander liegen. Lasst am besten im einfärbigen Teil eine Wendeöffnung von ca. 5cm. Mehr braucht es nicht, da Jersey schön elastisch ist und sich gut wenden lässt. Und jetzt wieder mit dem kurzen Zickzackstich einmal rundherum nähen.
Wenn ihr damit fertig seid, könnt ihr durch die Wendeöffnung den Loop jetzt wenden. Aber mit Gefühl! Damit die Naht links und rechts von der Wendeöffnung nicht aufreisst (hab' ich alles schon gehabt!)
Die Wendeöffnung verschließe ich immer (da sie im unifarbigen Bereich ist) immer mit einem kurzen Zickzackstich in passendem Garn. Sieht kein Mensch und geht ruckizucki!
Fertig ist der neue Loop, passend zu den neuen Westen - tadaaaaaa! Und bei jeder Farbe wirkt er anders…gefällt mir!
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